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A Rockstar in my head

"Das ist geil." Die Erinnerungen des Rockstars Silverhand, gefangen in seinem Kopf. Das kennt miho, wenn auch anders als in Cyberpunk 2077. - Coming soon.

In my head Ep.1
 

"Das bin ich."

miho wurde 1971 in Meiningen geboren

- einer Stadt, berühmt für ihr Theater und ihre besondere Verbindung zu Künstlern und schaffender Kunst, im Herzen Deutschlands.

Als Kind fand miho schnell Faszination am Lesen und Abmalen von Comic, an den Farben, Kontrasten und Abstraktionen, die später einmal seinen Stil und seine Kunstwerke definieren würden.

Eine Faszination, die zunächst der Karriere und anderer Abenteuer wich. Einer Faszination die über Jahre hinweg in den Hintergrund rücken würde, bevor miho seine Leidenschaft für Farbgewalten, Kontraste und die Schaffung von Kunstwerken wieder-entdeckt.

Mehr als acht Jahre verbrachte er in seiner Heimat und der Ferne, auf der Suche nach einer Aufgabe, die ihn erfüllen würde. Einer Aufgabe mit Emotionen, mit Geschichten die er schaffen und teilen konnte.

 

Doch diese Aufgabe erforderte eine Veränderung in miho's Leben. Den Ausbruch aus seinem Alltag.

Mit der Eröffnung seines Ateliers in seiner Heimatstadt Meiningen gelang ihm dieser Ausbruch. Ein Schritt, der bald auch den Grundstein seiner Künstlerkarriere legte.

miho verschmolz mit seinem Atelier, übernahm die Restauration von Rahmen vergangener Jahrhunderte und fand seine Verwirklichung zwischen Porträtmalereien, Stadtansichten und Auftragsarbeiten.

Von Skulpturen zu Malereien, von Experimenten mit dem Meer der Farben zu den detailreichen Facetten von besonderen Anfragen entdeckte er die Freude Kunst, Geschichten und Emotionen mit seiner Leidenschaft zu erschaffen, wieder.

miho's Aufbruch in die Welt der Kunst war ein Erfolg. Er war erfüllt, am Leben, und konnte seine Leidenschaft, seine Emotionen und seine Geschichten mit der Welt teilen.

Ein Gefühl, das auch Kunstkenner und Kunstliebhaber aus dem ganzen Land mit Freude teilten.

Seine Identität als Künstler nahm Form an.

"Das ist miho."

2015 formte sich etwas Neues in miho's Gedanken. Er fühlte wie sich neue Emotionen, neue Ideen seinen Gedanken anschlossen. Gedanken, die aus seinem Alltag ausbrechen wollten. Eine Veränderung nach 20 Jahren des Künstlerdaseins.

miho wollte etwas Neues erschaffen.

 

Etwas, das keiner Interpretation bedarf.  Es sollte geil sein. Es sollte Emotionen haben. Und es sollte Emotionen, eine Geschichte und miho's Leidenschaft in die Welt tragen.

Eines Mittwochs war es dann soweit. Er hatte eine Idee, eine Gelegenheit, seinen Traum zu verwirklichen.

Dann stand er da, vor seiner Leinwand.

Mit Kaffee, U2 und dem Ziel vor Augen, aus einer Überraschung für eine Stammkundin etwas zu schaffen, das mehr als Contemporary Art ist. Eine ganz besondere, einzigartige Hommage an eins ihrer Idole

- Audrey Hepburn.

miho's Hommage an die Hollywoodlegende war die erste seiner Malereien, die mehr als nur ein Gemälde war. Sie hatte seine Leidenschaft für Farbgewalten, Kontraste und Emotionen, aber auch Geschichten, die sie teilte. Erinnerungen an die Zeiten des "Golden Age of Hollywood" und das Vermächtnis einer Schauspiel-Ikone. Und es war das erste Werk, die er mit seinem Pseudonym signierte.

Das war die Geburt von miho.

Sein Stil fand schnell Gefallen unter seinen Freunden und Stammkunden, von denen viele Erinnerungen und die Idole ihrer Jugend in miho's Hommagen wiederfanden. 

 

Die Reaktion bestätigte seine Intention, mit seinen Gemälden etwas Besonderes zu schaffen. Etwas, das Menschen, ihre Erinnerungen, ihre Geschichten und Kunst zusammenbrachte. Etwas, das miho bis heute begeistert.

"Das sind meine Geschichten."

 

U2 und Kaffee.

 

Zwei Dinge, die miho besonders wichtig sind, wenn er sich an ein neues Motiv heranwagt. Max vom Team der Galerie niza hat miho interviewt und gefragt, wieso gerade diese zwei Sachen unabdingbar sind, wenn es um miho's Werke geht und was den Künstler motiviert, wenn es heißt eine neue, einzigartige Hommage zu schaffen.

Galerie niza:

"Du hast uns schon immer erzählt, dass Du ohne die Aufnahme von U2's Konzert in Mailand aus dem Jahr 2005, wohl nicht Deine Kreativität ausleben könntest, wie Du es gerne willst. Wie kam es dazu? Wieso ausgerechnet dieses Konzert?"

miho:

"Als ich meine erste Hommage, ein Porträt von Audrey Hepburn, anfing zu malen, hatte ich zwar eine grobe Idee von dem, was ich gerne machen wollte, aber dieser letzte, springende Funke der Kreativität, der hat noch gefehlt.

 

Da hat selbst ein erfrischender Kaffee nicht viel geholfen, also bin ich durch meine Musiksammlung gegangen und habe etwas mit Charakter gesucht, etwas dass mich begeistert, und bin dabei über diese eine CD meiner Lieblingsband gestolpert.

 

U2 hat mich einfach schon immer geprägt, doch bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir noch nicht die Zeit genommen, diese Liveaufnahme anzuhören und die Dynamik zwischen Band, Songs und Publikum zu genießen."

Galerie niza:

"Und dann hat Dich dieses Konzert, die Kombination aus Deiner Lieblingsband und den Emotionen des italienischen Publikums einfach begeistert, oder?"

miho:

"Das könnte man so sagen, ja. Ich war nie auf diesem Konzert, wenn auch auf anderen von U2, aber das hat mich einfach mitgenommen und meine Leidenschaft entfesselt.

 

Danach habe ich es einfach immer wieder abgespielt, wenn ich gemalt habe. Es hat einfach immer funktioniert. Diese Aufnahmen begeistern mich selbst heute noch genau so, wie beim Malen meiner ersten Hommage.

 

Aber ohne einen guten, starken Kaffee, wären meine Werke wohl auch nicht die

selben."

Galerie niza:

"Und wie steht es um, den Einfluss Deiner Motive auf Deine Werke? Legenden von der Leinwand und aus dem Rock'n'Roll müssen Dich doch auch begeistern, oder?"

miho:

"Natürlich, bei manchen ist das so. Viel wichtiger ist mir aber, dass meine Motive diese Emotionen und meine Leidenschaft die ich beim Malen auf die Leinwand trage, auch widerspiegeln.

Das hängt dann nicht an einem speziellen Star, sondern eher insgesamt, am Motiv.

Es muss einfach geil sein."